Werkzeugkosten machen in vielen Fertigungsbetrieben einen erheblichen Anteil der Stückkosten aus. Gerade bei Vollhartmetall-Werkzeugen, die je nach Ausführung zwischen 80 und 300 Euro kosten, summiert sich das schnell. Umso erstaunlicher, dass viele Betriebe ihre verschlissenen Werkzeuge einfach entsorgen, statt sie professionell nachschleifen zu lassen.
Die Rechnung ist einfach: Ein Nachschliff kostet in der Regel 30 bis 40 Prozent des Neuwerkzeugpreises. Ein VHM-Bohrer lässt sich drei- bis fünfmal nachschleifen, ein Fräser zwei- bis viermal. Wenn Sie also einen Bohrer für 120 Euro kaufen und ihn vier Mal für je 40 Euro nachschleifen lassen, haben Sie fünf Werkzeugleben für insgesamt 280 Euro statt 600 Euro. Das ist eine Einsparung von über 50 Prozent – bei gleichwertiger Leistung.
Denn das ist der entscheidende Punkt: Ein professionell nachgeschliffenes Werkzeug ist kein Kompromiss. Auf unseren CNC-Werkzeugschleifmaschinen stellen wir die Originalgeometrie präzise wieder her – Freiwinkel, Spanwinkel, Querschneidenausspitzung, alles exakt nach Herstellervorgabe. Die Standzeit eines fachgerecht nachgeschliffenen Werkzeugs liegt bei 90 bis 100 Prozent eines Neuwerkzeugs. Optional beschichten wir das Werkzeug anschließend neu, sodass es auch in dieser Hinsicht wie neu ist.
Ein häufiger Fehler, den wir in der Praxis sehen: Werkzeuge werden zu lange gefahren, bis die Schneidkante völlig zerstört ist. Dann muss beim Nachschleifen deutlich mehr Material abgetragen werden, was die Anzahl möglicher Nachschliffe reduziert. Unser Rat: Definieren Sie klare Verschleißgrenzen und wechseln Sie rechtzeitig. Ein maximaler Freiflächenverschleiß von 0,2 bis 0,3 Millimetern ist ein guter Richtwert. So erhalten Sie die Werkzeugsubstanz und holen das Maximum an Lebensdauer heraus.
Unser Abholservice macht Ihnen den Nachschliff so einfach wie möglich: Wir holen Ihre stumpfen Werkzeuge ab und liefern sie fertig aufbereitet zurück. Im Raum Vorarlberg, Ostschweiz und Allgäu bieten wir regelmäßige Touren an.




