Wie oft sollte ein Werkzeug nachgeschliffen werden?
Der ideale Nachschliffzeitpunkt hängt vom Verschleißbild ab. Grundsätzlich gilt: Lieber früher schleifen als zu spät. Ein rechtzeitiger Nachschliff erhält mehr Werkzeugsubstanz und ermöglicht mehr Aufbereitungszyklen.
Rechtzeitiges Nachschleifen ist der Schlüssel zur wirtschaftlichen Werkzeugnutzung. VPW berät Sie zum optimalen Zeitpunkt und dokumentiert jeden Nachschliffzyklus.
Die optimale Nachschliff-Frequenz hängt von mehreren Faktoren ab: Werkstückmaterial, Schnittdaten, Kühlstrategie und geforderte Oberflächengüte. Als Faustregel gilt ein maximaler Freiflächenverschleiß von 0,2 bis 0,3 mm. Bei sichtbaren Ausbrrüchen oder Aufbauschneidenbildung sollte sofort nachgeschliffen werden. Ein VHM-Bohrer kann in der Regel 3 bis 5 Mal nachgeschliffen werden, ein Fräser 2 bis 4 Mal. Die genaue Anzahl hängt vom Werkzeugdurchmesser und dem Verschleißgrad ab. Wir dokumentieren jeden Nachschliff und informieren Sie, wenn ein Werkzeug das Ende seiner wirtschaftlichen Lebensdauer erreicht.
Systematisches Standzeitmanagement mit definierten Nachschliff-Intervallen minimiert ungeplante Maschinenstillstände.